Versicherungsgebühren bei Krediten

money-1339295_640Wenn man einen Kredit abschließt, dann geht man dadurch eine langfristige Verpflichtung ein, die auch dann nicht erlischt, wenn man durch einen plötzlichen Schicksalsschlag daran gehindert wird, die Raten auch weiterhin pünktlich zu zahlen. Dabei spielt es, so hart das auch klingt, überhaupt keine Rolle, ob man tot, berufsunfähig oder einfach nur arbeitslos ist, die Raten müssen gezahlt werden – wenn nicht von einem selber, dann von den Nachfahren. Gerade wenn der Darlehensnehmer noch eine Familie hat, ist es hier enorm wichtig, dass er dieses Risiko nicht alleine schultert, sondern dass er dieses Risiko an eine Versicherung abgibt.

Genau zu diesem Zweck bieten die meisten Kreditinstitute den Abschluss einer optionalen Restschuldversicherung an, einer Versicherung, die, wie der Name schon erahnen lässt, die Restschuld des Kredites in dem Fall übernimmt, dass ein vertraglich festgelegtes Risiko den Mandanten an der Rückführung aus eigener Kraft hindert.
In der Regel werden dabei zwei Arten von Restschuld- oder Kreditversicherungen angebeboten: Der eine Typus von Kreditversicherungen sichert den Mandaten vor allem gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit und die Nachkommen für den Fall des Todes ab, der andere Typus übernimmt zudem auch die finanziellen Folgen, die durch eine plötzliche Arbeitslosigkeit entstehen.

Die meisten Kreditversicherungen werden gleich in den Darlehensvertrag mit aufgenommen und entweder in einer Summe, die vom Bruttodarlehensbetrag abgezogen wird, bezahlt, oder in die monatliche Rate inkludiert. Bevor man sich dazu entschließt, die Restschuldversicherung mit abzuschließen, sollte man sich aber in jedem Fall – wie bei jedem anderen Versicherungsabschluss auch – die Bedingungen im Leistungsfall ganz genau durchlesen. Nur durch Kenntnis des Vertrages kann man verhindern, dass man im Leistungsfall Fehler macht und evtl. Probleme bei der Leistung der Versicherung auftreten.